Prävention sexualisierter Gewalt
Übergriffiges Verhalten, Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt kommen in allen gesellschaftlichen und beruflichen Kontexten vor. Auch scheinbar kleine Grenzüberschreitungen oder unterlassene Interventionen können zu einem Klima beitragen, in dem Betroffene problematische Situationen nicht ansprechen.
Prävention sexualisierter Gewalt bedeutet: Bewusstsein für Machtverhältnisse schaffen, über verschiedene Formen von übergriffigem Verhalten und Gewalt informieren sowie eine Kultur der Einvernehmlichkeit und Ansprechbarkeit etablieren.
Das Ziel ist weiterhin, Menschen zu befähigen, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen und diese klar zu kommunizieren. Ebenso wichtig ist es, die Grenzen anderer zu respektieren und achtsam mit Nähe und Macht umzugehen. Prävention bedeutet nicht nur Selbstschutz, sondern vor allem Verantwortung füreinander zu übernehmen. Gleichzeitig wird das Vertrauen gestärkt, sich bei Bedarf Unterstützung zu holen und schwierige Situationen anzusprechen.
Die Angebote können als einzelne Workshops (mindestens drei Stunden), Tagesveranstaltungen oder mehrteilige Reihen gebucht werden, online oder in Präsenz. Alle Inhalte werden interaktiv und praxisnah vermittelt und individuell auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt.

Unsere Angebote richten sich an Teilnehmende aller Altersgruppen und schaffen Gelegenheiten, über Themen wie Selbstbestimmung, Konsenskultur, Verantwortungsbewusstsein und den Umgang mit Grenzverletzungen ins Gespräch zu kommen. Die Inhalte werden an Alter und Lebenswelt angepasst und sollen Teilnehmende darin unterstützen, Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit und Handlungskompetenz zu entwickeln.
Für Multiplikator*innen und Fachkräfte bieten wir praxisnahe Schulungen und Fortbildungen an. Sie unterstützen dabei, Wissen über Prävention und Intervention aufzubauen, eine reflektierte und präventive Haltung zu entwickeln, eigene Unsicherheiten zu erkennen und professionelle Handlungsstrategien zu stärken. Weitere mögliche Inhalte sind unter anderem Präventionsmaßnahmen in pädagogischen Kontexten sowie Vorgehensweisen zur Intervention bei Fällen sexualisierter Gewalt. Die Fortbildungen vermitteln praxisnahe Methoden und Anregungen, ersetzen jedoch keine akute Fallberatung, für die spezialisierte Stellen kontaktiert werden sollten.
Die Angebote können als einzelne Workshops (mindestens drei Stunden), Tagesveranstaltungen oder mehrteilige Reihen gebucht werden, online oder in Präsenz. Alle Inhalte werden interaktiv und praxisnah vermittelt und individuell auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt.
